Was viele nicht wissen: Für die herkömmliche LASIK und Femto-LASIK ist ein rund 20 mm langer Schnitt für einen Flap notwendig, der nie mehr fest anwächst.

Was ist ein Flap? Als Flap bezeichnet man den Hornhautdeckel, der bei der herkömmlichen LASIK und Femto-LASIK in der obersten Hornhautschicht geschnitten wird. Der Flap ist notwendig, damit der Excimerlaser die darunter liegende Hornhautschicht verdampfen kann, um die eigentliche Sehkorrektur durchzuführen. Nach der Laserung wird der Flap zurückgeklappt, wächst aber nie mehr richtig an.

„Ich dachte immer Augenlasern wird nur mit Licht gemacht.“

Warum über den Flap nicht gern gesprochen wird.

Augenlasern ist vor allem deswegen eine so populäre Operation, weil die Behandlung mit einem Laser, also vermeintlich nur mit Licht, durchgeführt wird.

Die wenigsten denken dabei jedoch an Schnitte im Auge mit einem Präzisionshobel, dem sogenannten Mikrokeratom oder einem Femtosekundenlaser. Und noch weniger wissen, dass bei LASIK und Femto-LASIK in der obersten Hornhautschicht ein kreisrundes Scheibchen geschnitten und aufgeklappt wird, wie der Deckel einer Blechdose. Dieser Deckel, auch Flap genannt, ist eine vorbereitende Maßnahme, um anschließend Gewebe mit einem Excimerlaser durch Verdampfen abtragen zu können.

Nachteile eines Flaps bei LASIK und Femto-LASIK:

  • 85% größere Schnittfläche als bei ReLEx® smile
  • Das Durchtrennen von Hornhautnerven kann ein trockenes Auge verursachen
  • Daher nicht empfohlen bei trockenen Augen
  • Häufig tritt ein Fremdkörpergefühl im Auge auf
  • Kein richtiges Festwachsen des Flaps nach der Operation
  • Unangenehme Schmerzen nach der Operation, die mit Medikamenten unterdrückt werden müssen
  • Langfristig geringere biomechanische Stabilität der Hornhaut
  • Gefahr der Dezentrierung/Abtrennung des Flaps durch Schnittfehler oder äußere Krafteinwirkung (Kinderfingerverletzungen)
  • Gefahr des Einwachsen von Epithelzellen in die Schnittfläche

Sanftes Augenlasern mit ReLEx® smile ist das erste und derzeit einzige Verfahren, das sowohl schmerz- wie auch klingen­frei ist und ohne Flap auskommt. Darüber hinaus ist ReLEx® smile in Bezug auf Sicherheit und Stabilität des Auges allen anderen Verfahren über­legen und hat in Summe weniger Nebenwirkungen.

Vergleichen Sie selbst!

Sanftes Augenlasern mit ReLEx® smile gegenüber herkömmlicher LASIK.

Auf den unten stehenden Bildern und Beschreibungen haben wir Ihnen detailliert die einzelnen Behandlungsschritte von sanftem Augenlasern mit ReLEx® smile und einer herkömmlichen LASIK gegenübergestellt. Klicken Sie einfach auf die Bilder, um zum nächsten Schritt zu gelangen.

ReLEx® smile – Das anatomisch geformte Kontaktglas wird auf das Auge herabgelassen. Währenddessen sehen Sie einen hellen Punkt, spüren aber lediglich eine leichte Berührung.

Herkömmliche LASIK – Zur Fixierung und Abflachung der Hornhaut saugt ein Ring das Auge mit Vakuum an. Dabei werden die Lider weit gespreizt und Sie sehen nur Schwarz.

ReLEx® smile – Das geformte Kontaktglas liegt komplett auf und fixiert das Auge sicher während der Laserbehandlung.
 

Herkömmliche LASIK – Im mittleren Bereich des Saugrings steht die abzuschneidende Hornhaut ca. 0,13 mm über.
 

ReLEx® smile – Der Femtosekundenlaser VisuMax präpariert nun das Lentikel mit kleinsten Gasbläschen in einem 3-D-Laserschnitt im Inneren der Hornhaut.

Herkömmliche LASIK – Wie in dieser vereinfachten Darstellung wird nun der Flap durch das Mikrokeratom bis auf eine kleine Verbindung abgehobelt.

ReLEx® smile – Die Präparation des Lentikels erfolgt ohne Geruchs­belästigung, kann zu jedem Zeitpunkt abgebrochen werden und würde rückstandslos verheilen.

Herkömmliche LASIK – Das Messer des Mikrokeratoms wird über den mit der Hand fixierten Saugring geführt. Dies wird als unangenehm bis schmerzhaft empfunden.

ReLEx® smile – Nun wird mit dem gleichen Femtosekundenlaser VisuMax eine nur 2 – 3 mm große Öffnung (Cap) in die Hornhaut gelasert.

Herkömmliche LASIK – Das Messer des Mikrokeratoms wird zurückgefahren und anschließend zusammen mit dem Saugring vorsichtig vom Auge entfernt, um einen Flapabriss zu vermeiden.

ReLEx® smile – Nach der Präparation des Lentikels und der Öffnung wird das Kontaktglas abgehoben. Dabei besteht keine Gefahr, da die Hornhaut nahezu intakt und stabil ist.

Herkömmliche LASIK – Für den anschließenden Gewebeabtrag mit einem Excimerlaser muss nun der Flap – ebenfalls sehr vorsichtig – zurückgeklappt werden.

ReLEx® smile – Mit einem kleinen Instrument, das im vorderen Teil nur die Breite der Öffnung hat, wird das Lentikel vorsichtig gelöst und durch die Öffnung entnommen.

Herkömmliche LASIK – Während der Patient einen Lichtpunkt fixiert, verdampfen Lichtpulse des Excimerlasers einzelne Bereiche der freigelegten Hornhaut. Es entstehen unangenehme Gerüche.

ReLEx® smile – Ist in diesem Schritt bereits fertig. 20 Minuten nach dem Eingriff ist sogar Sport möglich und Duschen ist erlaubt.

Herkömmliche LASIK – Der Flap wird zurückgeklappt. Er vernarbt an den Rändern, wächst aber nie mehr richtig fest. Daher besteht die permanente Gefahr einer Dezentrierung oder Abtrennung.

Ist ein Flap wirklich so schlimm? Lesen Sie hier die Details.

Nachteile. Gefahren. Nebenwirkungen.

85% größere Schnittfläche als bei ReLEx® smile

Für die herkömmliche LASIK und Femto-LASIK ist immer ein flächiger Schnitt durch die oberste Hornhautschicht notwendig. Er durchtrennt die schmerzempfindlichen und das Auge mit Nährstoffen versorgende Schichten und damit auch die den Tränenfilm regulierenden Nerven.

Nicht empfohlen bei trockenen Augen

Da der Flap-Schnitt Hornhautnerven durchtrennt, die den Tränenfilm regulieren, wird Patienten, die bereits unter trockenen Augen leiden, von einer LASIK bzw. Femto-LASIK eher abgeraten.

Kann selbst ein trockenes Auge verursachen

Auch wer noch nicht unter trockenen Augen leidet, erhöht durch eine LASIK oder Femto-LASIK sein Risiko, nach der Operation trockene Augen zu bekommen.

Geringere biomechanische Stabilität der Hornhaut

Da der Flap zwar an den Rändern vernarbt, aber nie mehr festwächst, ist eine herkömmliche LASIK oder Femto-LASIK ein größerer Eingriff und bewirkt eine dauerhafte biomechanische Instabilität.

Potentielles Fremdkörpergefühl im Auge

Der Flap selbst und seine Schnittkanten können in Kombination mit einem unterbrochenen Tränenfilm ein Fremdkörpergefühl bewirken. Hierdurch besteht die Gefahr, dass sich der Patient unbeabsichtigt ins Auge fasst und den Flap verschiebt oder im schlimmsten Fall abreißt.

Dezentrierung oder Abtrennung des Flaps

Patienten, die sich einer LASIK oder Femto-LASIK unterzogen haben, sollten sich dessen bewusst sein, dass ein Flap durch äußere Krafteinwirkung (Ball, Airbag) dezentriert oder abgetrennt werden kann. Nicht umsonst spricht man von Kinderfingerverletzungen.

Einwachsen von Epithelzellen in die Schnittfläche

Epithelzellen versorgen die Hornhaut mit Nährstoffen. Da das Auge vergebens bestrebt ist, den Flap-Schnitt zu schließen, können Epithelzellen in Schichten einwachsen, wo sie nicht hingehören und die Hornhaut an dieser Stelle trüben. Dadurch entstehen Sehbeeinträchtigungen, wie zum Beispiel nachts Halos und Blendeffekte durch entgegenkommende Fahrzeuge.